entzueckend und verstørend zugleich – so kønnte man das balett oder besser gesagt die beiden balette nennen, die caro und ich heute abend gesehen haben.
angefangen hat alles damit, dass ich wieder in ein balett wollte, aber nicht alleine gehen wollte..also hab ich caro ueberzeugt, sich kultur zu genehmigen. wer hætte da gedacht, dass dieser abend nicht nur den kultur- sondern auch einige andere faktoren abdecken wuerde..entsetzen, unverstændis, entzuecken, æsthetik..
das ganze war ein balett kombiniert aus 2 baletten, dh erster akt das eine balett, nach der pause dann das zweite.
goldberg-variationen
buehne frei von allem, an der linken seite ein schwarzer fluegel, ruhige musik von johann sebastian bach..ein pianist spielte die ganze zeit am klavier, sonst keine musik..die kleider der tænzerinnen waren von weiss-orange bis weiss-pink, die mænner hatten anzuege an.. alles sehr stilvoll. wirklich schøn anzusehen, allerdings bin ich der festen unumstøsslichen ueberzeugung, dass da absolut keine handlung war..ein paar flirts auf der buehne, eine verrueckte..aber imm prinzip hab ich nichts verstanden, aber es war toll getanzt..viel spitzentanz, schøne kleider, sehr gute (bis auf den einen..) tænzer und tænzerinnen..
es folgte eine endloslange umbaupause, in der wir aus dem saal mussten, damit wirr nicht sehen, wie sie umbauen..naja..
sacre du printemps
dramatische musik von igor strawinsky aus dem off. die buehne ist eine muellkippe, im mittelpunkt steht eine badewanne, in der eine der tænzerinnen spastische bewegungen macht..erster gedanke: warum tut sie das? zweiter gedanke: wie lange macht sie das noch? dritter gedanke: ist sie NACKT? vierter gedanke: puh, da ist ein hautfarbener fetzen..was jetzt folgte war das verstørendste, das ich seit langem gesehen habe: alle hatten nur notduerftig bedeckende hautfarbene unterwæsche an, bluterguesse, wunden und dreck aufgeschminkt, spastische bewegungen wechselten sich mit anmutigen balettschritten ab..handlung? ja, es gab eine zwielichtige handlung, die mich von schock in hysterisches lachen und wieder zurueck zu entsetzem kopfschuetteln brachte..zusammenfassend kann man sagen: badewannenszene, spastische gemeinschaftstænze, mehrere mænner vergewaltigen eine frau, massenorgie folgt, spastische bewegungen, der boss wæhlt sich eine frau, schlæft mit ihr und verteidigt sie gegen die anderen, die neue chefin wæhl ein opfer, grossartige soloperformance meines lieblingstænzers, dann wir er verwundet von den anderen, ein dramatischer ich-kæmpf-um-mein-leben-und-will-nicht-sterben-und-das-dauert-alles-viel-zu-lange-gott-wann-ist-der-endlich-tot-tanz, viel blut, der verwundete geht zu boden, die anderen stuerzen sich auf ich num ihn zu essen – vorhang zu
alter, geht’s noch?
Samstag, 10. Januar 2009
goldberg-variationen/sacre du printemps
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2 Kommentare:
Ooooh meeiiiin goooooooott!!! =D
btw: ich habe genau 20 mal oh mein gott in deinem beitrag gelesen, ich habe die wette also gewonnen ;-)
hehe..tja, ich glaube die zulæssige anzahl von oh-mein-gott-ausrufen hab ich schon auf dem heimweg auf ein hundertfaches ueberschritten^^
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