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Montag, 18. August 2014

ein paar letzte Erlebnisse

...bevor der 28. Geburtstag bevorstand.


Eine Woche war ich mit meiner Familie auf Rügen. Wundervolles Wetter, viele Strandtage, ein wenig Sightseeing, Wanderung durch Wald und über anschließende Steinküste, Ferienhaus mit riesigem Trampolin, verregneter Tag in Greifswald - aber mit großartigem Burger, Erholung total.











Der Umzug in eine große Wohnung mit Garten. Und vermutlich bald neuem Hobby für mich. Meine Schlagzeugfähigkeiten sind noch nicht genug ausgebaut. :)



  


Dann ein Wochenende am Edersee mit Paddeln im Starkregen mit sonnigem Ausgang, Übernachtung im Landschulheim mit Klassenfahrtcharakter und einer wundervollen Alpakawanderung.


  








Und schließlich der Geburtstagsmorgen mit Geschenken und leckerem Frühstück :)
 

Freitag, 31. Januar 2014

neues Experiment. unter Wasser - meistens.

gestern war ich mit einer Kollegin schwimmen. erst ganz normal eine halbe Stunde immer hin und her. kenn ich ja. macht Spass, mann muss sich nur an die Rentner gewöhnen: die Frauen schwimmen stets super langsam und nebeneinander und blockieren dabei alles. die Männer schwimmen rückwärts, aber nicht etwa die Arme annähernd parallel zum Körper sondern im rechten Winkel abstehend, so dass auch 2 Bahnen blockiert sind. aus 25 m einfache Strecke werden so ganz schnell mal 40 m Schlangenlinien mit Kopfnüssen oder Tritten. :)

danach wollte meine Kollegin mich dann für eine neue Trendsportart begeistern. Aquajogging. klar, probier ich aus. bin ja grad in meiner Ausprobierphase. 


im Wesentlichen joggt man dabei unter Wasser die Bahn entlang ohne den Boden zu berühren, weil is ja tief. zur Hilfe bekommt man so eine Art Styroporsache. Als erstes hatte ich einen Gürtel, mit der Auftriebhilfe am Rücken. Hab mich gefühlt wie eine Boje. Musste mich sehr anstrengen, um senkrecht im Wasser zu stehen und nicht den Rücken hochtreiben zu lassen und mit dem Gesicht voran ins Wasser zu plumpsen. aber ging. also immer schön aufrecht im Wasser und dann los. alles anspannen. ihr kennt mich - bin ich "super" gut drin. was soll ich sagen, war super anstrengend und man kommt echt langsam von der Stelle, ging aber recht gut.


danach hab ich den Gürtel weggelegt. und bekam so kleinere Dinge an die Fussgelenke. Leute, ich dachte, ich muss sterben. zuerst sind sie nach oben getrieben - wohl gemerkt meine Füße waren da noch drin und mein gesamter anderer Körper war plötzlich unter Wasser. eh man da die Kraft hat die Füße runterzuziehen dauert das. habt ihr euch schonmal Schwimmflügel an die Knöchel gemacht - genau so ist das! als die Füße wieder unter Wasser waren und wir langsam ins tiefere Wasser kamen, kamen auch die Probleme. Dieser Körper ist nicht gemacht dafür. Ich gehe unter. normales gehen war da nicht möglich, da ich immer mehr einsank. 


Kopf war mittlerweile im Nacken, nur noch Nase draußen um zu atmen. yes aquajogging - wer liebt es nicht?! also schneller joggen, treten, radfahren, strampeln, kämpfen, was auch immer. irgendwann hab ich es geschafft tatsächlich gerade im Wasser zu sein, vorwärts zu kommen und den Kopf zu 2/3 aus dem Wasser zu haben. und es fing an Spaß zu machen. mir vorallem wenn ich nicht dank Lachanfällen und daraus resultierender fehlender Körperspannung wiedermal unterging. meine Kollegin, die neben mir herjoggte, hatte eh ihren Spass. 


und nicht zu vergessen die Herrenriege, die sich am Beckenrand hingesetzt hatte und mir zuschaute und ab und zu zuwinkte. 


morgen danach: mir tun die Seiten weh. werde wohl doch zu meinem Chips-Sofa-Fernseh-Ich zurückkehren :)

Mittwoch, 29. Januar 2014

Skifahren in St. Englmar

letztes Wochenende war es dann soweit. ich wurde geschnappt, entführt und in den bayerischen Wald verfrachtet und dort zum Skikurs gebracht. Anreise Freitag Abend. meine Angst hält sich in Grenzen. kann sogar etwas Neugier und Vorfreude spüren. Wir beziehen unsere Ferienwohnungen, kochen lecker Essen und stoßen schonmal auf den den nächsten Tag an.

Samstag morgen. Ein bischen Übelkeit - Alkoholnachwirkungen oder Skikursnervosität? Ich kann es nicht sagen. Aber kein Problem, schnell gefrühstückt und rein in die Skiklamotten. Ich fühle mich wie ein Sportler. Weltklasse. Olympia - ich komme.

In der Skischule bekommen wir unsere Buttons, die uns nun als vollwertige Kursteilnehmer ausweisen und dem Skilehrer zur späteren Motivationsunterstützung unseren Namen anzeigen. 



Dann ins Gebäude nebenan, um die Ausrüstung auszuleihen. Skischuhe sind wahnsinnig unbequem. Kann jetzt verstehen, warum die Skispringer immer so witzig beim Laufen aussehen. aber egal - ich bin jetzt einer von ihnen - Watschelgang und ich - wir werden gute Freunde werden. was gabs noch? Skier, Helm und Stöcke. Nervosität steigt.




10 Uhr - es gibt kein Zurück. Wir lernen unseren Skilehrer kennen. Andi. Wir hätten es defintiv schlechter treffen können. Und dann gehts los, Skier untergeschnallt und los zum Babyhügel. Ich muss sagen mit normalen Schuhen sah das nicht schlimm aus, mit rutschigen Skiern wird die leichte Anhöhe zum Todesberg. Aber noch bin ich cool. Mache die Übungen mit. Hin- und herrutschen auf der Stelle. Nach vorne beugen, nach hinten lehen, ein Bein hoch, das andere Bein hoch, in die Knie und strecken. Komme mir vor wie ein Clown. ein wackliger Clown. mit Publikum. Dann gehts zum ersten Mal die WAHNSINNIG STEILE BERGANHÖHE hoch. Luft geht mir oben aus, aber geht schon. und dann runterfahren. macht Spass. dann mit vorhergelernten Übungen. Immer noch ok. Rutsche ein paar Mal aus, fahre einen Freund über den Haufen, aber alles gut. 




Doch dann stürze ich. Blackout. Höre irgendwann Stimmen und bin zurück. Musste mich kurz orientieren. Dachte noch, cool Skiunfall - spektakulär! aber nein. ich falle nicht spektakulär, ich falle dämlich. :) irgendwie hats mich oben am zuvor erwähnten Riesenberg im Stehen nach hintengezogen. einfach umgefallen und hinten mit dem Kopf auf die Ski/den Boden/das Eis/wasauchimmer geknallt. keine super gefährlichen Manöver, kein Glamour, nichts was man seinen Kindern erzählen könnte. ;) mache trotzdem weiter. nun mit Kopfschmerzen und Übelkeit. 

wir ziehen um auf die nächste Übungsstrecke, hier wirds steiler und länger. Wir fahren Slalom um Hütchen. die Kraft verlässt mich langsam. frage mich wessen Idee das war und wieso ich das mache. und wieso das bei den anderen so leicht aussieht. verdammtes Bremsen kann ich auch nicht richtig. kurze Pausen am Seil, das mich nach oben zieht. Dann ist der Kurs vorbei und wir gehen Mittagessen. nur beim Gedanken an Essen wird mir noch schlechter. Der Kopf dröhnt. Magen rebelliert. Mag nicht mehr und fahre in die Ferienwohnung während die anderen Teil 2 des Kurses machen.


Nachmittags nach einem kleinen Schlaf und kurzem Intermezzo beim Schwimmen meinerseits, gehts mit den Schmerzen und der Übelkeit langsam wieder. Die anderen sind auch wieder da und Essen und gemütliches Abendausklingen kann beginnen.

Sonntag 9.30 - für die anderen beginnt der dritte Teil vom Kurs, ich bekomme einen Privatlehrer, damit ich auch noch was lerne. wirklich sehr nett. dachte wir gehen wieder auf den Idiotenhügel, aber Heini sagt nichts da - wir gehen gleich an den Übungshang. also gut. der Autorität eines 70 jährigen Bayern kann man schwer entgegenwirken. ich beuge mich und stehe verkrampft und mit Panik im Nacken an seiner Hütte. aber alles gut. irgendwie kann er mich beruhigen und wir fahren den Berg runter und wieder hoch und wieder runter und wieder hoch. läuft. kein Sturz. keine Tränen. ein bischen Angst. und endlich klappt dieses blöde Bremsen. zumindest ein bischen. 2 Stunden Skifahren und ich lerne sogar was. mal alleine, mal werde ich beherzt von Heini in eine Richtung geschubst. Sind auch nur einmal ineinander gefahren. und das war nur zu 98% meine Schuld. ;) Werde vorm Mittagessen noch abschiedsumarmt und mit einem "das schaffste schon noch" verabschiedet. und so endet auch mein Skitrip. mal sehen wann ich mich nochmal traue.




aber das Wochenende hat Spass gemacht - mal sehen wo es uns als nächstes hinverschlägt und ob ich da ein wenig mehr glänzen kann. hab was munkelt gehört von "wandern" - i am not amused.


Samstag, 14. Juli 2012

asiatische experimente in berlin

das geht so: ohne Plan in einen Asia-Markt und nach 1 Stunde mit vollen Tüten wieder raus. Aber das vegetarische Hühnchen haben wir dann doch nicht mitgenommen, dafür aber eine Paste, die wir nur nach Aussehen und nicht nach Zweck beurteilen konnten.



Zuhause dann, kleine Tintenfischteilchen in den Topf und danach paniert. 


Nebenbei noch eine Bambus-Morcheln-Shitake-Zwiebel-Sojabohnenkeimlinge-Kokosmilch-Pfanne gemacht.


Bis hierhin war alles gut. Doch dann kam der Fehler. Die Paste. eigenartiger Geschmack und definitiv zu salzig und zu viel Asia für mich ;)


Tisch sah trotz allem nett aus - mit ThaiBier, Reis und Glückskeksen. Geschmeckt hats ok, aber das nächste Experiment muss wohl auf sich warten lassen..die Wasabinüsse und Schoko-Keks-Stangen haben mich mit Asien dann doch wieder versöhnt.


Und dann in Sachen Prokrastination und Masterarbeit. Tja. Habe ein chinesisches Kartenspiel gekauft. Soviel dazu.